Ist der Mond ein geologisch junger Begleiter der Erde?


Unerklärte Geologische Strukturen
Die Geologie der Erde wird aktuell vollständig im Rahmen der Wegenerschen Plattentektonik verstanden. Übersehen beziehungsweise ausgeblendet werden Substrukturen, die die Plattentektonik nicht erklären kann. Zu den unerklärten geologischen Auffälligkeiten zählen die submarinen Canyons, die sich wie riesige Rinnen unterseeisch an den Mündungen großer Ströme fortsetzen oder die sich an den Schelfkanten der Kontinente in die Erdplatten gefräst haben, siehe Abbildungen 1 und 2.
Die Abmessungen der Flusscanyons schließen nach Breite und Tiefe aus, dass die heutigen Ströme sie gegraben haben.
In die gleiche Kategorie unerklärter submariner Strukturen fallen der Aleuten- und der Süd Sandwichgraben, beides Tiefseegräben an der Schelfkante einer Meerenge. Zu diesen beiden geologischen Merkwürdigkeiten kommt eine langgestreckte Abschwächung des Erdmagnetfeldes, bekannt als südatlantische Anomalie2, die oft im Zusammenhang mit einem möglichen Polwechsel des Erdmagnetfeldes diskutiert wird.
Diese drei aufgelisteten, unverstandenen Strukturen können konsistent als Begleiterscheinung des Mondeinfangs erklärt werden. Eine Plausibilisierung gelingt ohne aufwendige Simulationsberechnungen durch Modellierung der mechanischen Vorgänge.


Bahn und Herkunft des Prämondes
Zur Klärung der Frage, wie die Erde zu ihrem Mond kam, wurden seit dem 19. Jahrhundert vier Modelle3 vorgeschlagen. Im wesentlichen gestützt durch mineralogische Befunde hat das Einschlagmodell obsiegt. Wie unbefriedigend und kontrovers dennoch die Entstehung des Mondes bis heute diskutiert wird, beweist eine kürzlich vorgestellte Theorie, die die Mondentstehung als Folge mehrerer, großer Asteroideneinschläge in die junge Erde nahelegt. Die nachfolgenden Betrachtungen schließen an die Theorie eines Einfangs durch extrem nahe Passage und begleitender Dissipation kinetischer Energie durch Tideneffekte. Für die folgenden Betrachtungen wurde Bahn des Prämondes wurde, wie in Abbildung 3 gezeigt, mit einem Aphel im Asteroidengürtel gewählt, so dass sich bei einem Perihel im Bahnabstand der Erde eine Differenzgeschwindigkeit zur Erde von etwa 60 km/s ergibt.

In einer Dreikörperwechselwirkung führt die nahe Passage zu einer Veränderung der Bahnen durch Drehimpulsübertrag, siehe Beispielrechnung in Abbildung 4. Die primordiale Bahn des Prämondes wird als Ellipse angenommen mit Aphel bei 2,6 AE im Asteroidengürtel und einem Perihel im Bahnabstand der Erde. Abhängig von der Geometrie der Bahnkreuzung kann die Begegnung den leichteren Körper merklich beschleunigen oder abbremsen. Kreuzt in einer Modellrechnung der
hypothetische Prämond die Erdbahn mit einem Minimalabstand von 20.000 km zum Erdschwerpunkt ändert sich seine Bahn, wie in Abbildung 4 gezeigt. Die modellierte Begegnung reduziert die Bahngeschwindigkeit des Prämondes um 0,67 km/s, führt aber ohne weitere energiedissipative Prozesse nicht zum Einfang.

 

Einen signifikanten Beitrag zum Abbau der kinetischen Energie kann das Anhalten der Eigenrotation des Prämondes leisten. Während der Nahbegegnung verformt sich der Prämond im Schwerefeld der Erde, ihm wächst ein riesiger geologischer Tidenberg. Das Rollen dieser Streckung um den Mond stoppt seine Rotation hocheffizient und entzieht ihm gleichzeitig Bewegungsenergie. Bei einer Rotationsfrequenz von 10 Stunden, ein Wert wie ihn der größte Asteroid Ceres aufweist, folgt eine
Abbremsung um: Δ𝑣 = 0,19 km/s

Die Streckung des Mondkörpers geht mit Arbeit gegen den gravitativen Zusammenhalt einher. Die Verformung stellt eine weitere Senke für die kinetische Energie des Prämondes dar. Nähert sich der Prämond der Erde bis an seine Roche-Grenze auf 18.000 km, wächst ihm ein Tidenberg von 1770 km Höhe. Die Kugel des Mondes wird zu einem Ellipsoiden verformt, bei dem der Abstand der beiden Brennpunkte gleich dem Monddurchmesser wird. Für eine Abschätzung der Arbeit berechnet sich die
Änderung der potentiellen Energie bei einer Separation der Mondmasse in zwei halbe Mondmassen mit dem Abstand des Monddurchmessers zu: 𝐸= 5,2 ∙ 10^28 𝐽;
Die zuordenbare Geschwindigkeitsabnahme des Mondes beträgt 1,19 km/s.
Zum Ellipsen gestreckt, die Rotation gestoppt, weist der Tidenberg beim Entfernen des Mondes vom Erdkörper weiterhin in Richtung des einfangenden Planeten. Im Ergebnis umkreist der Mond die Erde in gebundener Rotation. Die Verformung des Mondes hat sich in seinem geologischen Aufbau erhalten. In Richtung Erde finden wir die einebnenden flachen Maria und eine dünne Kruste, beides Folgen des Zurückfederns in die Kugelgestalt. Die von Einschlägen übersäte Mondoberfläche erstaunt ansonsten wenig, wenn der Mond aus dem Asteroidengürtel stammt. Ebenso trivial paßt sein
spezifisches Gewicht zu diesem Ort einer ursprünglichen Entstehung.
Die Hebung des 4 km hohen Tidenberges bei einem Mondabstand von 20.000 km zur Erde ist mit (𝐸 = 𝑚𝑔ℎ ≅ 10^23 𝐽 ) gegenüber den bisher angeführten Energien zu vernachlässigen. In der Schleppe des dahinrasenden Mondes werden sich eine Hebung mit einer abgeschätzten Masse (Kugelkappe) von ~ 6*10^17 kg lediglich einige m/s als Geschwindigkeitseffekt bemerkbar machen.
Nicht zu vernachlässigen ist die Dynamik dieses Tidenberges, der mit 10 km/s um die Erde walzt. Ein außerordentlich großer Bremseffekt stellt sich sein, wenn der Mond die Drehung der Erde anschiebt.
Hätte das Ziehen des Mondes beim Umrunden der Erde die Erdrotation auch nur um
20 s pro Tag – oder um 0,2 Promille – beschleunigt, hätte dies die Mondbewegung um 4,8 km/s verzögert.
Jedweder dissipative Entzug kinetischer Energie zwischen Annäherung und Entfernjung verstärkt infolge der Symmetriebrechung die Swing by-Abbremsung. Werden dem Prämond auch nur 20% der Differenzgeschwindigkeit dissipativ entzogen, fängt die Erde ihn ein. Zwar anfangs auf einer stark elliptischen Bahn, die sich aber durch wiederholte Nahbegegnung einengt. Denn bei jedem Umlauf wächst dem Mond ein energiedissipativer Tidenberg, auch derzeit. Wie effizient Mondbahnen durch
geologischen Tidenhub an eine Kreisbahn herangeführt werden, beweisen die großen Monde der Riesenplaneten.
Zu diesen Prozessen des Geschwindigkeitsabbaus kommen weitere und größere hinzu, die bei qualitativer Betrachtung schwer zu quantifizieren sind, aber ich um so deutlicher in den Folgen zeigen. Zum einen wird die Annäherung und das Ziehen des Mondes nicht allein einen Tidenberg aus Wasser verursachen, der Zug des Mondes wird Erdschollen bewegen. Sowohl die Bewegung des Tidengebirges aus Wasser wie das Verrücken von Erdschollen haben ihre Spuren in die Geologie der Erde gegraben, aus denen die Bewegung des Mondes rekonstruiert werden kann.
Mit dem geologisch kürzlichen Mondeinfang als Hypothese kann Spekulation in Plausibilität überführt werden. Zum einen hat sich die Flugbahn des Mondes beim Umschwingen des Erdkörpers als magnetische Feldstörung erhalten. Beginnend über dem Zentralpazifik bis weit in den Südatlantik zieht sich eine magnetische Anomalie mit einem Schwerpunkt über Südamerika und den westlichen Südatlantik (Abbildung 5). Diese Anomalie korreliert in beweisführender Übereinstimmung mit einer Spur, die der kilometerhohe Flutberg in die Erdkruste gerissen hat.
Nähert sich der Mond der Erde auf 20.000 km wächst ihr im sublunaren Punkt ein Tidenberg von 4 km Höhe. Diese Höhe errechnet sich für eine Punktmasse, tatsächlich kommt ein erheblicher Teil der Mondmasse infolge der Zigarrenform der Erdoberfläche so nah, dass die Annahme, die Gravitation ginge von einer zentralen Punktmasse aus, nicht mehr gültig ist. Der Flutberg der Erde wird deutlich größer sein, als die  abgeschätzten 4 km.
Die magnetische Anomalie als Indikator herangezogen, hat der Mond sich der Erde über dem mittleren Pazifik genähert und ist dann südwärts über das südliche Südamerika gezogen. Beim Aufbau des Tidenberges hebt sich der Meeresspiegel im Pazifik, und zum Ausgleich strömt das Wasser der umgebenden Ozeane nach. Das aus dem Nordmeer fließende Wasser spült, als es über die Schelfkante stürzt, den Aleutengraben und fräst im langsamer strömenden Abschnitt riesige submarine Canyons, aufgenommen in Bild 1 und 2 als Fließkanäle. Die Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktis hat die Tide des Mondeinfangs gerissen. Der im Profil der Drakestraße erkennbar erhaltene Fließkanal indiziert den Weg der Wasserschleppe.

Bei einer mittleren Geschwindigkeit von 10 km/s zieht der Mond den gigantischen Flutberg als Schleppe hinter sich her. Als diese Wasserlawine mit mehrfacher Schallgeschwindigkeit gegen die Küste prallt, ist kein Gebirge hoch genug, um sie aufzuhalten. Die Landbrücke zwischen Amerika und der Antarktis ist den himmelhohen Wassermassen und der Wucht ihres Anpralls nicht gewachsen.
Der Flutberg gräbt sich eine Rinne über die Landbrücke und stürzt über die östliche Schelfkante des Großkontinents. Die Geographie der Drakestraße mit ihren weggebogenen Landzungen und die unterseeische Rinne mit ihrem Fließprofil sind beredte Zeugen.
Unterseeischen Canyons, die die Richtung der hypothetische Wasserbewegung widerspiegeln, fügen sich nahtlos in das vorgeschlagene Einfangmodell ein. Stürzen die Fluten über die Schelfkanten spülen sie Tiefseegräben und Rinnen. Wenn die Canyons, wie der riesige Zhemchug (siehe Abbildung 2), im Aleutengraben enden, fügt sich seine Lage bestens in das vorgeschlagene Einfangmodell des Mondes ein. Andere Tiefseegräben, die sich an den Mündungen große Ströme wir Indus oder Kongo
fortsetzen, haben nichts mit den namengebenden Flüssen zu tun, sie indizieren vielmehr die Hauptentwässerungskanäle der Kontinente. Als die vom Mond ausgelöste Flut die Kontinente überspülte, folgte das abfließende Wasser diesen geologisch vorgeprägten Richtungen und riß in die trocken gefallenen Schelfe tiefe Rinnen.
Wie wenig Tiefseegräben und Flüsse gemein haben, wird offenkundig, wenn solche Tiefseegräben nicht einmal die Fortsetzung eines Stromes bilden. Über dem gewaltigen Monterey-Canyon mündet mit dem Salinas River ein Bach, beim La Jolla Canyon und Scripps Canyon fehlt selbst der. Für die drei letztgenannten Canyons ist es naheliegend eine Brücke zu schlagen zum Grand Canyon und zu den großen Salzseen östlich der Sierra Nevada. Der Wasserberg des Pazifiks überspülte die westliche USA bis an die Rocky Mountains. Das abfließende Wasser grub den Grand Canyon und die  unterseeischen Canyons vor Kaliforniens Küste. In Becken gefangenes Meerwasser verdunstete und hinterließ die heutigen Salzseen.

Wie geologisch jung die unterseeischen Canyons sind, erweist sich aus der fehlenden Verwitterung ihrer Flanken und den scharfen Kehlen ihres Bodens, die durch Schlamm und Schutt der Flüsse nicht erkennbar verfüllt sind. Auch weisen sie keinerlei Versetzungen durch Plattentektonik auf.


Nicht allein Wasser hat die Erde umgestaltet und getötet. Der sich nähernde Mond zerrte an der Erdatmosphäre, die dem Zug spontan nachgab. Ein globaler Orkan mit einem nie gekannten Tief über dem Pazifik wütete, fegte übers Land und riß alles mit. Wenn Paläontologen über Friedhöfe stolpern, in denen sich Tierknochen und Baumreste zerfetzt, wild verwirbelt und ohne jede Ordnung türmen, hat der Mondeinfang sie dort im Windschatten einer Klippe abgelegt.


Polsprung
Eine vielleicht nur zufällige Übereinstimmung verknüpft die Drehimpulse von Erde und Mond, scheint aber einer Betrachtung im Zusammenhang mit dem Mondeinfang wert. Der in-Bahn Drehimpuls des Mondes in der Ekliptik stimmt bemerkenswert gut – bis auf 10 % – mit dem in-Bahn Drehimpuls der Erdrotation überein. Wenn der Prämond mit geringer Bahnneigung in der Ekliptik umlief und erst die Begegnung mit der Erde ihn um sein 5,2° aus der Ekliptik gehoben hat, findet sich die Drehimpulserhaltung in der Schiefstellung der Erdachse. Ein Plausibilitätscheck erhellt dieses optional erweiterte Szenario. Das Szenario paßt, wenn der Erdkörper nicht durch gravitative Wechselwirkung der integralen Massen die Überschußgeschwindigkeit des Mondes absorbierte, sondern durch Stoß.
Mit dem Mondeinfang ging bei gegebener Bahn (Abbildung 3) ein Impulsübertrag von
einher.
Diese Impulsänderung beträgt 3,7*10^26 𝑘𝑔 𝑚/𝑠 bei einer Differenzgeschwindigkeit von 6 km/s. Eine höhere Differenzgeschwindigkeit führt einem heftigeren Stoß oder läßt einen – zumindest teilweise – Impulsübertrag zwischen den beteiligten Massen durch
Fernwechselwirkung zu.
Das Trägheitsmoment der Erde beträgt T = 8,04*10^37 kg m^2, woraus sich der mit der Erdrotation verbundene Drehimpuls zu 5,85*10^33 kg m^2/s errechnet. Mit dem Mond als ziehende Kraft und dem Breitengrad als Kraftarm wäre zur Erklärung des Schiefstellung der Erdachse bei vollem Impulsübertrag durch Stoß die effektive Nahbegegnung mit dem Mond bei einer Breite von 50° bis 60° erfolgt. Die magnetische Anomalie als Indiz für den Ort der Nahbegegnung herangezogen, führt auf eine Kippachse, die den Globus im Zentralpazifik westlich von Hawaii und in Zentralafrika
durchstößt. Mit dem Neigen der Erdachse geht eine Polverschiebung einher. Der Pol verlagert sich vom Kanada/Alaska auf seine heutige Position und die Mammuts Sibiriens werden schockgefroren.


Angesichts der Zahl der plausibel abgeschätzten Parameter, etwa die Bahn des Prämondes und seine Neigung zur Ekliptik betreffend, können Neigung der Achse der Erde und Bahnneigung des Mondes sich wechselseitig verursacht haben. Einen geringen Beitrag zum Drehmoment leistet in unsymmetrischer Lage zur Drehachse der Erde auch der nahe Mond, da die Näherung gravitativ wechselwirkender Massepunkte nicht mehr gilt. Abhängig von relativen Position der Massen zueinander konnte dieses Drehmoment in der Kürze der Begegnung die Erdachse um maximal 2 bis 3° kippen.
Im betrachteten Modell erzeuget die Mondgravitation einen Tidenberg der Erde von bis zu 4 km. Das in diesem Wasserberg versammelte Volumen (abgeschätzt zu etwa 3*10^14 m^3) ist klein verglichen mit dem Wasser, das der 20 km hohe Äquatorwulst der Erde speichert. Kippt die Erde bewegt sich dieser Äquatorwulst. Die mit der Bewegung einhergehenden tektonischen Bewegungen werden an Land zu
Plattenbewegungen verbunden mit Erdbeben kataklysmischen Ausmaßes und verheerenden Vulkanausbrüchen führen. Wenn die Gravitation des Mondes ein Wassergebirge erzeugte, das Wandern des Äquatorwulstes bewegt Wasser in den Ozeanbecken nicht nur, sondern Wasser schwappt bis zur Überflutung der höchsten Gebirge. Global sind jede wassergefräste Rinne und jedweder Tiefseegraben trivial erklärt.
Nicht allein Wasser folgte in der Schleppe des Mondes ganze Erdschollen wurden in Bewegung versetzt. Das auffälligste und beweisführende Beispiel sind die Anden. Als die Flut die Drakestraße riß, preßte sich gleichzeitig die Nazcaplatte unter die südamerikanische Platte und wuchtete die Anden in den Himmel. Die These, dass die Anden ein aberwitzig junges Gebirge sind, stützt die Fauna des Titicacasees, den es als vormalige Meeresbucht auf mehr als 3800 m Höhe gehoben hat. Als Reste einer Salzwasserfauna leben in diesem See heute noch Meeresweichtiere und Seepferdchen,
deren natürlicher Lebensraum Salzwasser ist. Der See selbst ist mit ca. 1 g/l mäßig salzig, und sein Wasser ist trinkbar. Der Titicacasee entwässert sich in den Poopó und Coipasasee, beide sind derzeit so gut wie ausgetrocknete Salzseen. Nimmt man einen vormaligen effektiven Süßwasserzufluß vom 100 m^3/s an und eine permanente homogene Durchmischung von Süß- und Salzwasser, sinkt bei gegebenem Zufluß der Salzgehalt anfänglichen Meerwassers in 1500 Jahren auf den heutigen Wert.
Die permanente homogene Durchmischung ist extrem vereinfachend. Wasserüberschichtung und ein Süßwasserkanal zwischen Zu- und Abfluß werden die Zeit für ein Absinken des Salzgehaltes um Faktoren erhöhen. Trotz dieser unbekannten Faktoren ergeben sich für das Ausschwemmen des Salzes wieder geologisch kurze Zeiten.


Während im Westen die Nazcaplatte die Anden hob, senkte sich im Osten die südamerikanische Platte und tauchte als heutzutage flaches Meer mit weit vorgelagerter Schelfkante unter den Meeresspiegel.


Prähistorische Zeugnisse
Auch wenn es Naserümpfen auslösen wird und als verschwörungstheoretischen Unsinn erscheint, Botschaften aus ferner Vergangenheit legen einen Mondeinfang zu einer Zeit nahe, aus der nicht alle Tradierung erloschen ist. Sowohl den Aleutengraben wie den Südsandwichgraben haben wir auf die Wasserwalze zurückgeführt, die beim kürzlichen Mondeinfang der Geologie der Erde ihr heutiges Gesicht gaben. Tatsächlich existiert mit der Piri Reis-Karte9, gezeigt in Abbildung 6, ein Dokument, das die Küstenlinien des Atlantiks zu einer Vorsintflutzeit wiedergibt. Die Zeichnung der Karte wird auf das Jahr 1513 datiert. Sie wurde unter Verwendung älterer, verlorener Vorlagen angefertigt.
Hypothetische und in der Piri Reis-Karte tradierte Küstenlinien, definiert durch Schelfkanten, passen zu gut, um Zufall zu sein. Wieder liefert die Geologie Südamerikas die entscheidenden Argumente.
Um 1513 war weder Südamerika entdeckt (1516 erreicht Juan Díaz de Solís den Rio de la Plata) noch gab es eine Vorstellung von Kontinentalplatten oder Schelfkanten. Das Tiefenprofil des Südatlantik zeigt, wie sich die Kontinentalplatte weit östlich von Argentinien fortsetzt. Diese Kontinentalschelfküstenlinie, ohne die Drakestraße zwischen der Antarktis und Südamerika, findet sich präzise wiedergegeben in der prähistorischen Karte, nachdem man die in der 8 Die verwendeten Daten sind historisch. Aktuell sind Zu- und Abfluß durch Nutzung der Flusswasser für landwirtschaftliche Bewässerung erheblich reduziert.
Sind die Ähnlichkeiten den südamerikanischen Kontinent betreffend am augenfälligsten, die Küstenlinien der Piri Reis-Karte schließen die heutige Inselwelt der Karibik ein und indizieren, dass große Teile einer früheren mittelamerikanischen Landbrücke in einer kataklysmischen Plattenbewegung versanken. Im unterseeischen Tiefenprofil tritt die frühere Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika deutlich hervor. Als traurige Reste reiht sich heute eine Inselkette, wo vormals eine breite Landbrücke existierte. Nicht mit der Präzision einer Landkarte, aber thesenunterstützend berichten Sagen10 der Indianer Süd- und Mittelamerikas von einer Urkatastrophe, die vom Mond ausgelöst wurde, und in der Millionen umkamen.

Abbildung 1

Beispiele für Profile unterseeischer Canyons*

 

______________________________________*Skizziert nach http://michael.oards.net/pdf/Book/Chapter70.pdf

 

 


Abbildung 2

 

Beispiele unterseeischer Canyons

 

Bild links: An einer Schelfkante (rechts Alaska, links Sibirien)

 

Bild rechts: Unterseeischer Canyon ausgehend von der Mündung des Kongo

 


Abbildung 3:

 

Drei hypothetische Bahnen des Prämonds vor seinem Einfang durch die Erde

 

a) den Geschwindigkeiten zugeordnete Bahnen des hypothetischen Prämondes

 

b) Geschwindigkeitsprofil des Prämondes als Funktion seines Aphels

 

Abbildung 4:

 

Änderung der Bahn des hypothetischen Prämondes infolge einer Nahbegegnung mit der Erde.

 

Abbildung 5:

Magnetische Anomalie [1] als Spur des Mondeinfangs



[1] online: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:June_2014_magnetic_field.jpg

 

Abbildung 6:

Piri Reis -Karte übertragen auf eine moderne geologische Landkarte.

 

Bild links: Ohne Anpassung der Portalprojektion

 

Bild rechts:  Durch Stauchen und Strecken eine grob angepaßte Übertragung auf eine Mercatorprojektion