Mond und Erde: ein junges Paar

Als Relikt des Untergangs des fünften Planeten Tiamat in der Akkretionsscheibe der Roten Sonne treibt der Erdmond anfangs als Prämond auf elliptischer Bahn durch das Sonnensystem. Erst vor einigen 10tausend Jahren wird er als Folge einer Nahbegegnung mit der Erde eingefangen und zum Begleiter der Erde.

Geographie der Nahbegegnung

Den Weg des Mondes über den Erdkörper zeichnet heute noch die geomagnetische Anomalie nach mit Schwerpunkt über Südamerika und Sudatlantik.

Der Mond zieht vom Nordpazifik bis in den Südatlantik, hebt einen riesigen Tidenberg, den er als Schleppe nach sich zieht und der derGeologie der Erde ein neues Antlitz verleiht.

Die gewaltige Umgestaltung der Erdoberfläche einhergehend mit dem Mondeifang ist in den Mythen die globale und somit auch die biblische Sintflut.

Tidenhub fräst Canyons

Die Nahbegegnung zwischen Mond und Erde hebt das Meer um fast 5 km. Der gewaltige Tidenhub läßt die Ozeane schwappen und überschwemmt Kontinente. Neben riesigen Canyons, die sich - teilweise vollständig unterseeisch - bis an die Schelfkante fortsetzen, wurden an der Überlaufkanten der Kontinentalplatten im Norden die Landbrücke zwischen Asien und Amerika durch die die Bering Straße unterbrochen und im Süden trennt seither die Drake-Passage Amerika von der Antartkis. An den Schelfkanten wurden durch die Riesentiede beim Mondüberflug der Aleutengraben beziehungsweise der Südsandwichgraben gespült.

Küstenlinien vor und nach der Sintflut

Der Flutberg überschwemmt Kontinente und spült als größten und nachhaltigsten Effekt eine Wasserstraße, die die heutigen Kontinente Südamerika und Antarktis trennt.

Die alten Küstenlinien der Vorsintfluzeit sind in der Piri Reis-Karte konserviert. Die alte Küstenline wurde auf eine moderne Karte (rechts grobe Korrektur der Portalprojektion) übertragen. Deutlich zu erkennen, die weggeschwemmte Landbrücke zwischen Südamerika und Antarktik.